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Nach einem Schnupperkurs
„Aquarellmalerei“ beschäftigte
ich mich in Gedanken immer
mehr mit der Malerei. Ich
suchte in Gedanken nach
Motiven, die nicht zu schwer
für den Anfang waren und immer
wieder tauchte eine große rote
Mohnblume vor meinen Augen
auf. Ich suchte in
Zeitschriften und im Internet
nach einer Malvorlage, als ich
sie endlich hatte, wurde mir
klar, das ist alles gar nicht
so einfach. Immer wieder fing
ich an zu malen und alle
Zeichnungen landeten im
Papierkorb. Ich suchte im
Programmheft der
Volkshochschule nach Malkursen
und wurde fündig. Ich meldete
mich an und wurde so Schritt
für Schritt in die
Grundkenntnisse der Malerei
eingeführt. Im ersten Kurs
entstanden schon einige
Bilder, die nach und nach
besser wurden, und mir auch
gefielen. Einige Zeit später
bekam ich die Adresse einer
kleine Malschule in Holland.
Das war – wie ich heute weiß –
ausschlaggebend für mich. Mein
erstes Bild waren rosafarbene
Papageientulpen und meine
Lehrerin und Mitschüler waren
erstaunt, dass mein erstes
Bild schon so gut war. Das gab
mir Antrieb und
Selbstbewusstsein. Heute,
sieben Jahre später, habe ich
jede Menge dazugelernt, lerne
immer noch dazu und hatte
schon einige kleine
Ausstellungen und weiß, ohne
meine Malerei wäre ich nur
noch ein halber Mensch. Die
Begeisterung ist seit damals
täglich gewachsen. Es ist so
interessant, dass viele
alltäglichen Dinge zur
Nebensache werden.
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