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Simone Albert – eine
Künstlerin außerhalb formaler
Grenzen
„Der wahre Sinn
der Kunst liegt nicht darin,
schöne Objekte zu schaffen. Er
ist vielmehr eine Methode, um
zu verstehen. Ein Weg, die
Welt zu durchdringen und den
eigenen Platz zu finden“ (Paul
Auster, 1947)
Geboren und
aufgewachsen in Chemnitz, lebt
und arbeitet Simone Albert
seit nunmehr 26 Jahren in
Konstanz. In ihrem 2007
eröffneten Atelier in der
Niederburg werden neben
Ausstellungen ihrer Werke auch
Kurse in Malerei und
Kunstgestaltung für Kinder,
Jugendliche und Erwachsene
angeboten.
Neben ihrer
Fähigkeit, sich autodidaktisch
ein großes Wissen anzueignen,
besuchte sie Kurse bei
renommierten Künstlern wie
Seppo Kaiser und Davor
Ljubicic.
Der Arbeit mit
diesen herausragenden
Persönlichkeiten verdankt sie
einen Großteil ihrer
künstlerischen Fähigkeiten.
Die Freiheit, außerhalb
formaler Grenzen zu arbeiten,
wurde dabei stets gewahrt und
ist auch heute noch ein
wichtiger Bestandteil ihrer
Arbeit.
Diese Freiheit ist
die Grundlage für Simone
Albert, um alles, was sie
berührt und bewegt auf die
Leinwand zu bringen. Es
gelingt ihr, mit bloßen
Fingern, dem Spachtel oder mit
Kohle aus intensiven,
leidenschaftlichen und
persönlichen Erlebnissen
schöpferisch tätig zu sein.
Ohne jegliche Berechnung und
ohne jedes Kalkül, aus der
Seele heraus, mit der Seele
und für die Seele.
Da wir
selten das Gesamte erfassen,
oft nur Ausschnitte
wahrnehmen, sind ihre Bilder
häufig fragmentarisch und
manche Formen nur
angeschnitten, es bleibt Raum
für Phantasie.
Lässt man ihre
Werke auf sich wirken, kann
man diese innere Sicherheit
und innere Überzeugung
förmlich spüren. Der
Betrachter wird Teil des
Erlebten.
Die Motive ihrer
Bilder fangen vielseitige
Stimmungen ein, spiegeln die
Lebensfreude und den
Optimismus von Simone Albert
wider.
Dabei ist immer die
Liebe und Verbundenheit zum
Bodensee zu spüren, die sich
in den wiederkehrenden
Bootsmotiven
ausdrückt.
Simone Albert ist
eine Künstlerin, die ihren
eigenen Platz gefunden hat,
und uns mit ihren Werken
berühren will.
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