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von
der Wirklichkeit abgetrennt, begrifflich verallgemeinert,
nur gedacht, unanschaulich, konkret. |
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abstrakte Kunst
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Kunstrichtung
des 20.Jarhunderts, die sich vom Gegenständlichen löst und
die Form konsequent vereinfacht und die durch frei erfundene
Formen Eigenes schaffen will das seine Vorlage unabhängig
von der uns umgebenden Wirklichkeit findet. |
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Aktmalerei
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Darstellung
des nackten menschlichen Körpers |
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Allegorie
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Bildhafte
Wiedergabe von Begriffen und Idealvorstellungen in menschlicher
Gestalt. |
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Alternierende Figuren
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Einander
abwechselnd folgende Figuren |
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Amulett
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Kleiner
Gegenstand, der umgehängt oder angeheftet wird. Das Amulett
soll Unglück und Dämonen fernhalten und dem Träger Glück bringen. |
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Angewandte Kunst
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Gebrauchskunst,
die Gegenstände schmückt. |
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Antike
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Zeit
des griechisch-römischen Altertums. |
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Apotheose
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Vergöttlichung
eines Menschen. |
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Aquarell
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Maltechnik
bzw. Gemälde in nicht deckenden Wasserfarben. |
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Art nouveau
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Französisch
Bezeichnung für die Neue Kunst der Zeit um 1900. Paralellerscheinung
zum deutschen Jugendsstil. International gebräuchlicher stilbegriff. |
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Ästhetik
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Ursprünglich
die Lehre von der Sinnlichen Wahrnehmung. |
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Attribut
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Gegenstand,
der einer Figur zu deren näheren Kennzeichnung beigegeben
wird. Symbolischer Gegenstand, mit dem üblicherweise
ein bestimmter Heiliger oder eine bestimmte Gottheit gekennzeichnet
wird. |
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Avantgarde
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Vorhut,
Vorkämpfer einer neuen geistigen Bewegung. |
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Begründer
dieses Stils, der gegen Ende des 16. Jahrhunderts den Manierismus
ablöste, war der Italiener Caravaggio, dessen realistischer
Helldunkelstil in ganz Europa bahnbrechend wirkte. Von Kunsthistorikern
des 19. Jhdts. geprägter Begriff für den in der
westeuropäischen Kunst von ca. 1580 bis zum frühen
18. Jhdt vorherrschenden Stil, wobei sie dieser Kunst zugleich
einen wesenhaft kapriziösen und überladenen Charakter
zusprachen. |
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Bauhaus
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1919
in Weimar gegründete fortschrittliche Hochschule für Gestaltung,
1925 nach Dessau, 1932 nach Berlin verlegt.1933 geschlossen. |
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Beschlagwerk
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Manieristisches
Ornament, aus scheinbar bandartig aufgenieteten, geometrischen
Metallbeschlägen. |
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Biedermeier
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Stilerscheinung
zwischen dem Wiener Kongreß von 1815 und der Revolution
von 1848 in Deutschland und Österreich. Die Bezeichnung
geht auf eine Satirensammlung von Eichbrodt zurück, in
der die Bürgertugenden von Genügsamkeit, Rechtschaffenheit
und Fleiß in der Figur des Schulmeisters Gottlieb Biedermaier
charakteristisch ausgeprägt sind. |
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Blauer Reiter
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1911
in München gegründete expressionistische Künstlergemeinschaft,
nach einem Gemälde von W. Kandinsky benannt. |
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Bozetto
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Mehr
oder weniger ausgeführter, erste künstlerischer Entwurf für
eine plastischeArbeit |
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Brücke
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1905
in Dresden gegründete expressionistische Künstlergemeinschaft,
die sich 1913 auflöste. |
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Bugholz
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Bezeichnung
für massives Holz und Sperrholz, das unter Dampfhitze
in gewundene Formen gebogen ist. Das Verfahren wude von dem
seit 1842 in Wien tätigen Tischler Michael Thonet entwickelt. |
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Andeutung
von Licht und Schatten, Helldunkel in der Malerei. |
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Collage
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(von
franz. coller, leimen) von den Kubisten entwickelte Arbeitsmethode,
bei der verschiedene Materialien (Papiere, Fotos, Zeitungsausschnitte,
Stoffe) zu einem Bild zusammenmontiert (geklebt) werden. Eine
von Pablo Picasso und Georges Braque während ihrer kubistischen
Phase für die Bildgestaltung entwickelte Klebetechnik.
(Sie begannen in ihre Kompisitionen Schnipsel aus Zeitungspapier
und gemustertem Papier einzubauen). |
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Conzeptual Art
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Konzept-Kunst,
eine seit 1969 sich abzeichnende Richtung der modernen Kunst,
die das Grundprinzip der bisherigen bildenden Kunst, ihre
Sichtbarkeit, in Frage stellt. |
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Craquelure, Krakelure
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Bezeichnung
für die sich durch Altern oder Austrocknen bildenden
Risse im Firnis oder in der Farbschicht eines Gemäldes. |
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Stilbezeichnung
der Englischen Gotik. |
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Diptychon
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Altaraufsatz
mit zwei bemalten Tafeln. |
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Divisionismus
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(lat.
divisio "Teilung") neoimpressionistische Richtung der modernen
Malerei. |
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Druckgrafik
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Sammelbegriff
für die künstlerischen Druckverfahren auf dem Gebiet
der Grafik. Man unterscheidet zwischen Hochdruck (Holzschnitt,
Linolschnitt) Tiefdruck (Kupferstich, Radierung), Flachdruck
(Lithographie) und Durchdruck (Serigraphie). |
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Feinste
Verteilung einer Flüssigkeit in einer anderen, nicht mit ihr
mischbaren Flüssigkeit. Dabei wird eine der beiden Flüssigkeiten
in der anderen, dem so genannten Dispersionsmittel, verteilt.
Eine Emulsion kann zum Beispiel aus Wasser und Öl (bzw. Fett)
als nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten bestehen. |
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Expressionismus
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Audruckskunst,
die geistig-seelische Inhalte in energisch vereinfachter Form
darstellt. |
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Empirestil
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Eine
späte Variante des Klassizismus, die in Frankreich an
den Directoirestil aknüpfte, während des erten Napoleonischen
Kaiserreichs (Empire) aufkam und später in ganz Europa
und sogar Nordamerika Verbreitung fand. Typisch sind vor allem
strente, an die Antike anknüpfende Formen bei gleichzeitiger
üppiger Prachtentfaltung sowie der häufige Gebrauch
von Draperien bei der Innenausstattung. |
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Ist
ein Sinneseindruck der ausschließlich im Hirn des Betrachters
stattfindet. |
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Farbholzschnitt
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Eine
Holzschnittvariante, gedruckt mit verschiedenen Holzstöcken,
von denen jeder eine eigene Farbe überträgt und
die zusammengesetzt die vollständige Zeichnung ergeben,
wobei sich manchmal Farben überlagern, so daß die
Farbenvielfalt noch vergrößert wird. |
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Fauvismus
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Expressionistische
Stilrichtung französischer Maler, seit 1905, gekennzeichnet
durch dynamisch vereinfachte Kompositionen und leuchtend bunte
Farben. Die Maler wurden anfangs als die Wilden (Les Fauves)
verspottet. |
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Fol.
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Größenangabe;
entspricht ca. A4 Format. |
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Fresco
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Technik
der Wandmalerei, bei der die Kalkfarbe auf den noch nassen
Putz aufgetragen wird. Die Farbe wird somit fester Bestandteil
der Wand. |
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Fries
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Waagerecht
verlaufendes monumentales Figuren- oder Ornamentenband. |
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Funktionalismus
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Richtung
der Baukunst und des Designs mit dem Grundsatz der Zweckmäßigkeit. |
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Futurismus
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Bewegung
der italienischen Moderne, bejahte die technischen Errungenschaften,
proklamierte die Schönheit der Dynamik und Geschwindigkeit. |
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Begriff,
der heute alle mittelalterliche Kunst vom Ende der Romanik
(Mitte des 12. Jhdts.) bis zum Beginn der Renaissance (frühes
15. Jhdt.) beschreibt, jedoch besonders auf Architektur mit
Spitzbögen, Rippengewölben, etc. angewandt wird. |
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Gouachemalerei
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Malerei
mit deckenden Wasserfarben im Gegensatz zur lasierenden Aquarellmalerei,
bei der der Malgrund durchscheint. Die Gouachefarben enthalten
Bindemittel und Deckweiß. Verwendet wurde diese Technik vor
allem in der mittelalterlichen Buchmalerei, der Bildnisminiaturmalerei
des 15. bis 19. Jh. und wieder in der Gegenwart für Entwürfe
und Illustrationen. |
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Grafik
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Sammelbezeichnung
für alle zeichnerischen Künste, die im Gegensatz zur Malerei
von der Linie und nicht von der Farbe bestimmt sind. Neben
Malerei und Bildhauerei der dritte große Bereich der
bildenden Kunst, umfasst als Sammelbegriff alle auf Linien
beruhenden Erzeugnisse, also die verschiedenen Techniken der
Zeichnung wie der (manuell vervielfältigten) künstlerischen
Druckverfahren (Druckgrafik). |
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Grafitto
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Feine
Zeichnung oder Schrift, die in Metall- oder Wandflächen eingeritzt
ist. |
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Gr.Fol.
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Größenangabe;
entspricht ca. A3 Format. |
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Groteske
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(ital.:
"grotta") Ornamentform, die ausgehen von Rom, tirische oder
menschliche Wesen oder Architekturelemente verarbeitete. Die
Groteske war Hauptmotiv der Ornamentstiche, die für die Entwicklung
des Rokokostiels wichtig waren. |
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Gummiarabikum
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Aus
der Rinde nordafrikanischer Akazienbäume gewonnener erhärteter
Saft, der sich in Wasser zu einer klebrigen Masse auflöst.
Gummiarabikum findet Verwendung als Bindemittel beim Malen. |
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Im
19.Jahrhundert weit verbreitete Nachahmung geschichtlicher
Stilformen. |
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Holzschnitt
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Grafisches
Hochdruckverfahren, bei dem die auf den Druckstock übertragene
Zeichnung erhaben stehen bleibt, indem die stellen, die nicht
drucken sollen, mit Schneidemessern und Hohleisen weggeschnitten
werden, so dass die erhabenen Stege nach dem Einschwärzen
die spiegelbildlich aufgetragene Zeichnung auf Papier abdrucken. |
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Holzstich
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Grafische
Technik, bei der mit Hilfe eines Stichels (nicht wie beim
Holzschnitt mit dem Messer) in Hirnholz geschnitten wird.
Die Arbeit mit dem Stichel erlaubt die Wiedergabe feinster
Linien und Schraffuren. |
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Tafelbild
der griechisch- oder russisch-orthodoxen Kirche mit üblicherweie
religiösem Motiv, das genau von der Tradition festgelegt
ist und in der Darstellung streng den kanonisch vorgeschriebenen
Mustern folgt. |
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Ikonographie
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Die
Erforschung und Lehre von den dargestellten Inhalten in der
bildenden Kunst |
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Illusion
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In
der Malerei eine optische Wahrnehmung, die nicht der objektiven
Realität entspricht. Täuschung des Auges wird durch bestimmte
Maltechniken hervorgerufen. |
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Impasto
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Dicker
Farbauftrag. |
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Impressionismus
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Kunstrichtung,
die den Augenblickseindruck festhält und auf Darstellung akademisch
festgelegter Ideale verzichtet. |
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Intarsie
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Einlegearbeit
unter Verwendung verschiedenartiger Materialien. Kunsthandwerk,
bei dem ein hölzerner Träger mit Einlegearbeiten
aus andersfarbigem Holz, Schildpatt, Messing, etc. verziert
wird. |
| |
Kunstrichtung
der Zeit um 1900, die ornamental bewegte Formen bevorzugte.
Deutsche und österreichische Variante des Art nouveau,
im allgemeinen etwas später und im Stil verhaltener als
ihre französischen und belgischen Gegenstücke. Der
Stil ist nach der 1896 in München begründeten Zeitschrift
Jugend benannt. |
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Spitze
Nadel zum Übertragen einer Zeichnung auf eine Kupferplatte,
auch Kaltnadelstich genannt. |
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Kanon
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In
der Bildhauerei versteht man unter dem Kanon (Maßstab, Regel)
festgelegte Proportionalverhältnisse der Teile des Körpers
als Voraussetzung einer harmonischen Gesamtkomposition. |
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Karikatur
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Bildnis,
in dem körperliche Merkmale in ironischer Absicht übertrieben
dargestellt sind. |
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Karton
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Originalgroßer
Bildentwurf auf Karton, Grundlage für die Ausführung von Fresken. |
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Kl.Fol.
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Größenangabe;
entspricht ca. A5 Format. |
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Klassik
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Im
engeren Sinne Blütezeit der antiken griechischen und römischen
Kultur, die dem Klassizismus als Vorbild diente. |
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Klassizismus
|
Kunstrichtung,
die bewußt und ausschließlich auf die Vorbilder der antiken
klassischen Kunst zurückgriff. Der europäische Klassizismus
hatte seinen zeitlichen Schwerpunkt zwischen 1770 und 1830. |
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Kolorit
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Wird
oft als Farbigkeit, Farbklang, Athmosphäre eines Bildes bezeichnet.
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Komposition
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Zusammenstellung,
Ordnung eines Bildes. |
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Konstruktivismus
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Von
Tatalin 1915 gegründete Richtung, die ausschließlich geometrische
Formen kombinierte. |
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Kubismus
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Kunstrichtung
des frühen 20.Jahrhunderts, welche ihre Kompositionen nach
ihren eigenen Gesetzen, unter vereinfachter Betonung des Kubischen
aufbaute. |
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Kunstgattungen und Kategorien
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Einteilung
der Bilder nach dem dargestellten Inhalt; z.B. das Genre,
das Stillleben, die Landschaft, die Allegorie. |
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Kunstgewerbe
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Sammelbegriff
für handwerklich und maschinell produzierte Gebrauchs- und
Ziergegenstände mit künstlerischer Form und Dekor; angewandte
Kunst (im Gegensatz: freie Kunst und Malerei, Grafik, Architektur,
Plastik), im 20. Jh. auch als Kunsthandwerk bezeichnet. |
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Kunstkritik
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Wissenschaftliche,
zwischen Kunstwerk und Rezipient vermittelnde, das Kunstwerk
analysierende, beurteilende Disziplin. |
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Künstlerkolonie
|
Künstlerkolonien
verstanden sich als Gegenbewegung zum akademischen Kunstbetrieb
und suchten im harmonischen Leben mit der Natur neue künstlerische
Ausdrucksformen (Landschaftsmalerei). Zu den richtungsweisenden
Künstlerkolonien gehörten die Schulen von Barbizon bei Fontainebleau
und Pont-Aven in der Bretagne. |
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Künstlervereinigungen
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Zusammenschluss
von Künstlern mit einer bestimmten künstlerischen oder thematischen
Zielsetzung wie die Präraffaeliten, die Schule von Barbizon.
Stilbildend wurden "Die Brücke" der "Blaue Reiter", die Stijl-Gruppe,
die Surrealisten und das Bauhaus. |
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Kupferstich
|
Druck
von in Metallplatten (Kupferplatten) eingeritzten Zeichnungen. |
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(W.
Kandinsky) Die Kunst die mehr oder weniger geschickte Künstler
herstellen, um dafür materiellen Lohn zu erhalten. |
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Lackkunst
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Eine
Erfindung der Chinesen war die Verwendung des Lackbaumsaftes
zur Herstellung von Lackarbeiten |
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Liberty
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Londoner
Kaufhaus für Luxusgegenstände, das um 1900 Art-nouveau-Kunstgegenstände
anbot und daher dem Stil den Namen gab. |
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Lieber ein gut gemalter Spargel als eine schlecht gemalte
Madonna
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Hinter
diesem oft zitierten Provokationswort des 19.Jahrhunderts
tritt ein einzigartiges Phänomen zutage, das erst vom 19.jahrhundert
an Geltung zu bekommen scheint: die Umkehrung der Bewertungen. |
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Linolschnitt
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Reliefdruck
(Hochdruckverfahren) von einer Linoleumplatte, die an einem
Holzblock befestigt ist. |
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Lithographie
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Druckverfahren,
bei dem auf feinkörnigen porösen Sandstein oder
auf eine Zinkplatte mit fettigem Material gezeichnet wird.
Der Stein oder die Platte werden danach angefeuchtet und mit
fettiger Tusche eingerieben, die nur an den fettigen Linien
haften bleibt. Angefeuchtetes Papier wird daraufhin auf den
Stein gelegt und mit einer Spezialpresse gerieben, um den
endgültigen Druck herzustellen. |
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Luminismus
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Auf
Lichtreflexen basierende Maltechnik |
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Selbstständiger
Stil zwischen Renaissance und Barock, der sich in der Zeit
zwischen 1520 und 1600 in Europa verbreitete und der Manier
der großen Hochrenaissancemeister ausging, sie jedoch übersteigerte. |
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Metapher
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Bedeutungsübertragung.
Das eigtl. gemeinte Wort wird durch ein anderes ersetzt, das
eine Ähnlichkeit oder dieselbe Bildstruktur aufweist z.B.
Quelle für Ursache. |
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Nachempfindung
oder Wiederholung eines Werkes unbestimmten Datums nach einem
Werk des Künstlers. |
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Nachfolger
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Ein
Werk, das im Stil des Künstlers, aber eventuell später
entstanden ist. |
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naive Malerei
|
wird
die Malerei von Laien genannt, die nicht intellektuell reflektiert
ist, jedoch oftmals unterbewußt symbolhaften Charakter hat.
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Neue Figuration
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Nach
1945 stellten sich viele Künstler der abstrakten Malerei entgegen
und brachten Figuratives erneut zur Geltung |
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Neue Sachlichkeit
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Es
handelt sich um eine in den zwanziger Jahren vor allem in
Deutschland herrschende Stilrichtung, die sich durch eine
harte, nicht interpretierbare, distanzierte Malweise auszeichnet.
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Anfang
des 20. Jhdts. erfundenes maschinelles Flachdruckverfahren.
Hierbei wird eine Druckplatte, die das seitenrichtige Bild
enthält, auf einen Plattenzylinder aufgespannt. Während
des Druckvorgangs wird das Druckbild zunächst seitenverkehrt
auf einen Gummituchzylinder übertragen. Von dort wird
das Bild wieder seitenrichtig auf das Papier "abgelegt". |
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Ölmaltechnik
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Maltechnik,
bei der die Farbpigmente mit Öl (meist Leinöl) als Bindemittel
verarbeitet werden. Als Malgrund eignet sich Holz, Leinwand,
Metall oder Pappe. |
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optische Mischung
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Eine
Malverfahren bei der die Farbe punkt- oder komaförmig so nahe
beieinander aufgetragen wird , das es im Auge des Betrachters
zu einer Vermischung kommt. |
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Orphismus
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(Bunte
Kreise) Der Begriff Orphismus wurde im Jahre 1913 von
dem Schriftsteller Apollinaire geprägt; eine Variante der
abstrakten Malerei |
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Technik
der Malerei, bei der mit farbiger Kreide auf den aufgerauhten
Malgrund gezeichnet wird. |
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Passepartout (Passep.)
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(franz.
"passt überall") Kartonumrahmung als Schutz
für grafische Blätter. |
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Pigmente
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Pulvrige
organische, anorganische oder metallische Farbteilchen. |
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Pitura lucida
|
Ist
eine farbige, das Licht reflektierene Untermalung. |
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Pointillismus
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Weiterentwicklung
aus dem Impressionismus durch weitere Stilisierung der optischen
Mischung. Ungemischte Farben wurden punkt- oder kommaförmig
so nebeneinandergesetzt, das sie in ihrem Gesamteindruck sich
zu den gewählten Motiven zusammensetzten. |
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Polyptychon
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Altaraufsatz
mit mehreren bemalten Tafeln |
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Pop Art
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Abk.
v. englischen popular art. Mit popular ist die Massengesellschaft
gemeint. Kunstrichtung, die in den 50er Jahren in den USA
und in England entstand und dem Dadaismus verwandt ist. Objekte
des Massenkonsums wurden als Montage oder in initiativer Form
zusammengestellt, um damit die Grenze zwischen Kunst und Alltagsrealität
aufzuheben. |
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Porträtkunst
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Gattung
der Malerei und Bildhauerei, die sich mit der Darstellung
eines Menschen beschäftigt. |
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Primitive Kunst
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Sammelbegriff
für die Kunst der Naturvölker, die nicht unter Einfluss des
westlichen Kulturkreises stehen. |
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Prinzip der inneren Notwendigkeit
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W.
Kandinsky beschreibt die verschiedenen Wirkungen von Form
und Farbe und bildnerischen Nutzungsmöglichkeiten im sinne
des Prinzips der inneren Notwendigkeit. |
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Grafische
Technik. Verfahren zur Fixierung einer Zeichnung auf einer
Metallplatte mit Hilfe von Säure. Die Zeichnung wird
mit einer Radiernadel in eine säureresistente Beschichtung,
den Ätzgrund geritzt, so dass an diesen Stellen das Metall
freiliegt. Anschließend wird die Platte in ein Säurebad
getaucht, in dem die Linien der Zeichnung in das Metall geätzt
werden, wobei die Dauer der Behandlung die Tiefe der Ätzung
bestimmt. Durch Wiederholen dieses Vorgangs können bestimmte
Teile der Zeichnung stärker herausgearbeitet werden;
eine Beschichtung der restlichen Platte mit Asphaltlack schützt
diese vor der Säure. |
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Realismus
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Realismus
ist die von der Beobachtung der Erscheinungswelt ausgehende
Art der Darstellung |
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Renaissance
|
Die
von der Antike inspirierte Erneuerung der europäischen
Kunst und Wissenschaft, die in Italien im 14. Jhdt. Ihren
Anfang nahm. Die ital. R. dauerte vom 14. Jhdt. Bis ca. 1580,
die Hochrenaissance ist jedoch nur von 1480 bis 1527 zu datierten.
Z.B. wurde der gotische Spitzbogen wurde durch den Rundbogen
ersetzt etc. In der Malerei bewirkte das Eindringen weltlicher
Themen eine zunehmende Entdeckung der Landschaft und des Porträts
als eigenständige Sujets. |
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Reproduktion
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Nachbildung,
Vervielfältigung eines Kunstwerkes. |
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Restauration
|
Wiederherstellung
früherer Formen oder Zustände. |
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Rocaille
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Rokokoornament
in Muschel- oder Pflanzenform mit einem C-Schwung oder einer
S-Form. |
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Rokoko
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Stilbezeichnung
für die dekorative Spätphase des Barock. (Ende des 18.Jahrhundert) |
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Rollbild
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Bildrolle
mit Stäben zum Aufrollen. wichtigster Träger der chinesischen
Malerei und Kalligraphie, häufig auf Seide. |
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Romantik
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Bei
der Romantik handelt es sich um eine geistes- und stilgeschichtliche
Epoche, die um die Wende zum 19. Jahrhundert Aufklärung und
Klassizismus ablöste. |
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Emaille.
Eingefärbte glasige Masse, die auf Glas, Keramik oder Metall
aufgetragen und eingebrannt wird. |
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Serigraphie (Siebdruck)
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Ein
Durchdruckverfahren, das zur Herstellung von Auflagendrucken,
Plakaten, Transparenten, Schau- und Dekorationsstücken
dient. Für den Druckvorgang verwendet man ein dünnmaschiges
Sieb, das an den Stellen, die auf dem Bild keine Farbe tragen
sollen, mit Wachs, Lack oder Schablonen abgedeckt wird. Mit
einem linealartigen federnden Stahlband, der Rakel, wird nun
die Farbe über das Sieb gezogen, und diese findet nur
an den offenen Stellen Durchlaß zum Druckträger.
Da das feine Sieb die Farbe gut durchtreten lässt, entsteht
auf dem Druckträger, der außer aus Papier auch
aus Holz, Textilien, Glas, Metall u.a. bestehen kann, ein
gleichmäßiger Farbauftrag. |
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Sfumanto
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Malerische
Technik, bei der die Umrisse der Darstellung nicht zeichnerisch
klar, sondern malerisch gemildert erscheinen. |
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Sgraffito
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Technik
der Malerei, bei der mehrere Farbschichten aufgetragen werden
und das Ornament oder Bild aus diesen Schichten herausgekratzt
wird. |
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Signiert/Monogrammiert
|
Von
der Hand des Künstlers. |
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Skizze
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Erster
zeichnerischer Entwurf für ein Gemälde oder eine Plastik. |
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Staffage
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Menschen
und Tiere in einem Landschafts- oder Architekturbild v.a.
des Barock. |
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Stijl
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1917
gegründete holländische Künstlergruppe (De Stijl), die in
Architektur, Skulptur und Malerei einen konsequenten Konstruktivismus
vertrat. |
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stilisieren
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Die
Vereinfachung von Formen auf ihre Grundstruktur in der Malerei
und Plastik unter Einbeziehung geomentrischer Grundelemente
|
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Stillleben
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Bildgattung,
die vom Maler angeordnete, unbewegte Gegenstände darstellt.
Oft als Möglichkeit genutzt, künstlerische Form und Farbprobleme
nachzugehen. |
|
Studie
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Detaillierte
Darstellung eines Teils einer Figur oder Komposition oder
auch einer Gesamtkomposition, die der Künstler anfertigt,
um sicherzugehen, dass sie ihm im endgültigen Werk gelingt.
|
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Symbolismus
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Stilrichtung,
die auf gedankliche Bedeutung hinweist, z.T. stark von der
Literatur beeinflußt. |
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Maltechnik,
gebräuchlich vor allem bis zum 15.Jahrhundert. Die Farbe wird
mit eiweißhaltigen Bindemittel gemischt. |
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Totale Kunst
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Kunstbewegung,
die alle Sparten der Kunst, nicht nur der bildenden Künste,
mit einbezieht. |
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Triptychon
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Altaraufsatz
mit drei bemalten Tafeln |
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Trompe l´oeil
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(Augentäuschung)
Im Barock werden mit künstlerischen Mitteln gemalte Partien
eines Raumes als wirklich gebaute Architektur vorgetäuscht. |
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Tuschmalerei
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Traditionelle
in China und Japan ausgeübte Kunst, stand in enger Verbindung
mit der Schriftkunst. Für beides wurden Haarpinsel verwendet.Mit
Tusche wurden große Meisterwerke der Figuren- und Landschaftsmalerei
geschaffen. |
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Ein
Werk unbestimmten Datums, das in stilistischer Nähe zum
Künstler oder zu einer regionalen Gruppe von Künstlern
entstanden ist. |
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topograph.
getreue Wiedergabe einer Landschaft, eines Stadtpanoramas. |
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Verkürzung
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Kunstgriff,
der dem Betrachter Figuren nicht horizontal oder vertikal
in Augenhöhe erscheinen läßt, sondern verkürzt. |
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Stilform
der deutschen spätgotischen Plastik zwischen 1380 und 1420
|
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Von
der Hand des Künstlers. |